Reverse Graffiti

Reverse1Wer sagt eigentlich Graffiti sei Sachbeschädigung? Es geht auch ganz anders als es oft den Eindruck erweckt. Das hat eine Gruppe um Paul Curtis wieder einmal bewiesen.

Sie “beschmutzten” die Wand nicht, sondern reinigen die Wand um ihre Bilder entstehen zu lassen. So befreiten sie für ihr neustes Wandbild die Einfahrt eines Tunnel in Los Angeles, der von 20.000 und mehr Autos täglich befahren wird, von dem Dreck der sich tagtäglich an den Tunnelwänden abgesetzt hatte.
Das Ergebnis ist ein Wald der die natürliche Vegetation vor rund 500 Jahren in diesem Gebiet darstellen soll. Damit ist das Wandbild wohl eben so naturfreundlich wie die “Maltechnik” selbst.

Besonders ist außerdem, dass dieses Projekt von einer Reinigungsfirma gesponsert wurde, die eigentlich auf Kriegsfuß mit Graffitis & Co. steht.

Es ist nicht die erste Graffifi-Aktion dieser Art, denn schon einmal hat Paul durch eine Putzaktion im Tunnel Aufmerksamkeit erregt.
Zu befürworten sind solche Aktionen allemal. Ob man nun Wände reinigt oder die Stadt begrünt - Öko-Graffiti ist definitiv eine gute Sache.

[via]


Über diesen Beitrag: